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Götter - Göttliches

 

1. Göttliches

1.1 Göttliches allgemein

Wenn wir uns heute ein Bild von den Göttern machen oder von ihnen erzählen, dann hängt diesem immer etwas Mystisches oder Unnatürliches an. Wer glaubt schon an ihre Existenz, sind sie doch nicht zu sehen und mit den Vorgängen in der Welt ist ihr Wirken im positiven nicht zu erkennen. Nach vieler Menschen Meinung sind die Götter ein Phantasieprodukt unserer Vorfahren mit dem sie unerklärliche Vorgänge in ihrer Umwelt zu erklären versuchten. Oder wie in den homerischen Epen, wo Götter die Funktion erhalten der beschriebenen Handlung den nötigen Hintergrund als auch die nötige Würze und Spannung zu geben. Dieser allgemeinen Schulweisheit kann ich mich nicht so recht anschließen. Immer auf der Suche nach Erkenntnis zu Dingen für welche die Wissenschaft keine befriedigende Erklärungen abgibt, oder zumindest in einer Form der man als Erwachsener Abendländer skeptisch gegenüber steht, kommt man oft zu Schlussfolgerungen die nicht in das konservative Weltbild hineinpassen. Wenn es um eine Vorstellung von den Göttern geht ist es ein Relief welches bei Grabungen am Nemrud Dag freigelegt wurde, dass auf mich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Es handelt sich um die Darstellung einer Begrüßungsszene zwischen Herakles und einem König der damaligen Zeit (man vermutet es handelt sich um König Antiochos-I.)

 gruss 
 Berüßungsszene

Hier reicht sich ein Gott (Halbgott) und ein Mensch zur Begrüßung die Hand in einer Art und Weise wie man sich heute täglich untereinander begrüßt. Kein göttliches Attribut wie Strahlenkranz, Heiligenschein oder ähnliches kennzeichnen Herakles (rechst im Bild). Er ist völlig Nackt dargestellt und eigentlich nur an seiner Keule und dem Löwenfell zu erkennen. Der König im Prunkgewand dagegen wirkt optisch als höhere Persönlichkeit. Was mag im Kopf des Künstlers vorgegangen sein als er vor ca. 2500 Jahren dieses Kunstwerk schuf. Herakles war für ihn ein ganz normaler Mensch und nicht etwa eine Fabelgestalt. Waren die Götter einst existent auf unserer Erde?

 1.2 Was sagen die antiken Überlieferungen

Religionen sind so alt wie die Menschheit, ihre Hauptfiguren sind Götter. Wenn auch verschieden dargestellt sind sie doch meist in irgend einer Weise mit dem Himmel verbunden. Entweder wohnen sie da oder sie kommen von dort.
Bei Volksstämmen, deren Entwicklung in geologisch abgegrenzten Gebieten verlaufen, wie zum Beispiel die Eskimos oder die Inselvölker, ist Medizin, Krankheit und Jagderfolge sehr stark mit Göttern und Geistern verbunden. Die Heiler (Schamanen) galten und gelten heute noch als Wissende, und mit den Geistern und Göttern verbundene Personen. Sie hatten unter anderem ein Wissen um die Wirkung von Pflanzen als Heilmittel, welches sie als Geheimwissen an ihre Nachfolger weitergaben. Dieser, lange Zeit als Quaksalbertum abgestempelten Therapie, stehen wir heute Neugierig gegenüber, und sind dabei dieses Wissen und was davon übergeblieben ist, uns wieder zugänglich zu machen. Die Pharmaindustrie unterstützt Forschungsreisen um an dieses fast verschollene Wissen heranzukommen.

Die wohl ältesten schriftlich überlieferten Göttergeschichten stammen vom Euphrat und Tigris. Jene beiden Flüsse, die auch in der Bibel mit dem Garten Eden verbunden sind. Dort haben die Stummerer ihre Städte gebaut. Die Stadt Uruk, Babylon, Nineveh, Nimrud und viele andere sind ihre Wirkungsstätten. Aus Messopotanien haben wir die ältesten Zeugnisse von Staatswesen, Mathematik und Bewässerungsanlagen. Diese Kultur datiert man in das Jahr 4000 vor unserer Zeitrechnung. Sie ist fast aus dem Nichts entstanden. Ihre Zuordnung zu einem ethnischen Volksstamm ist nicht endgültig geklärt. Auffällig ist das jedes Siedlungsgebiet anfangs eine eigene Gottheit hatte welche dort als Schutzgott verehrt wurde. Die Namen sagen aus das es sich dabei um Herrscher handelt (z.B. Ningirsu = Gebieter von Girsu [1]). Auch weibliche Götter sind vertreten (Bau). Als Hauptgötter galten Anu, Ea und Enlil die den übrigen Gottheiten vorstanden. Hier handelt es sich, wie auch im Griechischen (Zeus, Poseidon und Hades) um eine göttliche Dreiergruppe. Es gab aber einen Gott namens Marduk, der Schutzgott von Babylon, der sich später als alleiniger Oberherrscher aufspielte.
Dreiergruppen von Göttern oder auch Systemen finden wir sehr häufig in alten Mythen. Auch die christliche Religion spricht von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Das mystische, jüdische Buch Jezira sagt; mit drei Dingen hat Gott die Welt geschaffen, durch Sepher und Sepher und Sipur Leider ist die Bedeutung dieser drei Worte unter den Wissenschaftlern nicht endgültig geklärt.
Auch aus dem ägyptischen Kulturraum ist uns viel von “ göttlichen Wesen ” überliefert. Hier sind sie ebenso mit den Menschen der damaligen Zeit verbunden, wie es auch an anderen Orten dieser Erde der Fall ist. Sie sind als Könige direkt den Menschen vorgesetzt. Auch sind sie als Schutzgötter für ein bestimmtes Territorium verehrt worden. Es waren also Stammesgötter. Sie stehen in Verbindung mit der Tierwelt und wurden deshalb mit entsprechenden Tierköpfen dargestellt. Auch in Ägypten kam es dann zu Dreiergruppen von Gottheiten [1]: Amon, Muth, Chonsu sowie Ptah, Sochmet, Nefertum und später dann Osiris, Isis und Re. In den ägyptischen Überlieferungen spricht man von Göttergenerationen [5]. Sie haben einander in der Herrschaft abgelöst.
Bei den Griechen sind ebenfalls verschiedene Göttergenerationen überliefert. Gaia und Uranos wurden von Kronos und Rheia abgelöst. Zeus führte gegen seinen Vater Kronos Krieg und übernahm die Herrschaft. Die drei Brüder Zeus, Poseidon und Hades teilten den Herrschaftsbereich unter sich auf. Zeus erhielt den Himmel, Poseidon das Meer und Hades die Unterwelt. Verbunden mit den Erzählungen um Kronos, dem Vater von Zeus, sind die Titanen, die Riesen der grauen Vorzeit. Riesen finden wir auch in der Bibel. In den Erzählungen der südamerikanischen Ureinwohner wurden die Riesen mit einer großen Flut von der Erde verbannt.
Es ist allgemein bekannt das Entstehung der Menschen in fast allen Mythen der Welt den Göttern zu verdanken ist. Im Atramhasis - Mythos teilten die Götter die Welt unter sich auf, Anu erhielt den Himmel, Enlil die Erde und Enki das Meer. Um die Last ihrer Arbeit, die sie mit der Erhaltung der Welt zu verrichten hatten, nicht selbst zu tragen, schufen sie sich den Menschen der diese Last zu übernehmen hatte. Ein Beispiel von Sklavenhaltung aus einer anderen Perspektive.
Auch bei Plato wird im Monolog Kritas erzählt die Götter haben durch das Los die Erde unter sich aufgeteilt und besiedelt. Sie schufen sich Menschen in ihrem Territorium (den Samen dafür erhielten sie von der Erdgöttin Ge und dem Gott Hephaistos) und erzogen sie sich als ihren Besitz, lehrten sie in den Dingen der Staatsordnung und vernünftigem Denken.
Die Bibel dagegen sagt der Mensch sei gemacht um über die Erde und alles Getier zu herrschen 1.Mose 1:28). An anderer Stelle erhält der geschaffene Mensch die Aufgabe den Garten Eden zu bestellen und behüten 1. Mose (2:15)

Drei Ereignisse die wir unter dem Namen Sintflut, Sprachverwirrung und Weltende kennen, haben in den Völkerschaften bleibende Erinnerungen hinterlassen. In den Erzählungen zur Sintflut und Sprachverwirrung sind Götter im Spiel welche in den Verlauf der Entwicklung des Menschengeschlechts eingegriffen haben. Es hatte sich ergeben das die Menschen zu mächtig und zu klug geworden sind. Um ein weiteres Fortschreiten zu verhindern wurde die Menschheit dezimiert und den Gottessöhnen wurde untersagt sich mit Menschen zu verbinden (1. Mose 6:1-4). Da dies anscheinend nicht den gewünschten Erfolg hatte und die Menschen wiederum begannen sich für den Himmel (1. Mose 11:1-9) oder auch Mond zu interessieren. Sie bauten einen Turm um den Himmel (Mond) zu untersuchen. Von den Göttern musste eine weitere Maßnahme eingeleitet werden. Die bis dahin einheitliche Sprache wurde gemäß den verschiedenen Stämmen getrennt und zwischen den Völkern wurden Feindschaften geschürt [6]. Mit der Einigkeit der Menschen war es vorbei, was bis heute andauert. Zum Weltende aber ist überwiegend ein Ereignis prophezeit zu dem nicht unbedingt das menschliche Verhalten der primäre Auslöser ist. Vorerst muss Satan noch für 1000 Jahre eingesperrt werden, so sagt es die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. Wer Satan auch sein mag, dass Böse in unserer Welt ist noch voll im Einsatz.
Mit dem Aufkommen des Computers etabliert sich als neue Weltsprache das Englische und wir sind dabei uns wieder für den Mond zu interessieren. Obwohl es noch keine gemeinsame Arbeit ist, so könnte es doch durchaus den Zorn der Götter wieder auf sich ziehen. Wenn es sie wirklich noch gibt, dann müssten sie wohl in Bälde wieder vom Himmel grollen. Versuchen wir also herauszufinden ob es sie wirklich gegeben hat.

In schriftlichen Überlieferungen findet man mannigfach Beispiele in denen von den Göttern in einer ganz alltäglichen Weise gesprochen und erzählt wird. So werden in der Beschreibung der Schlacht um Troja (Ilias) und auch der Irrfahrten Odysseus die Unsterblichen so plastisch beschrieben, sind am es geschehen so aktiv beteiligt, dass man einfach nicht glauben kann der Autor dieser Zeilen hat sich dies nur ausgedacht. Auch bei Plato finden wir in seiner Atlantissaga [3] Berichte von den Aktivitäten der Götter die schwerlich nur einfach so dahergeredet sein können um den Leser zu fesseln. Gerade bei Plato weiß man dass er seine Arbeiten immer seriös und Wahrheitsgetreu abgefasst hat. In der Bibel erscheint der Gott auserwählten Menschen um Weisungen oder Hinweise zu geben. Die Bibel hat durch den Bibelcode mehr an Bedeutung gewonnen als irgend ein anderes Schriftwerk aus der Vergangenheit. Im indischen Ramayana sind ebenfalls die Götter präsent, führen Krieg gegen einander im Himmel und auf Erden [2]. Im indianischen Popol Vuh wird von ihnen erzählt [4]. Erstaunlich an diesen indianischen Mythen ist die Verwandtschaft der Erzählungen mit denen der Bibel. Auch dort gibt es einen Schöpfungsbericht, einen Sündenfall im Paradies, eine Sintflut usw. So findet man überall auf der Erde Berichte von den Göttern und der mit ihnen verbundenen Handlungen. Wenn auch allgemein gesagt wird, dass die antiken Autoren das meiste von ihren Vorfahren bedenkenlos übernommen haben, so könnte dies durchaus stimmen. Aber das gilt dann für die ganze Erde, denn vieles in den Mythen ist auf verschiedenen Kontinenten gleich. Wenn sich all die beschriebenen Gegebenheiten vor der Sprachverwirrung ereignet haben so sind die Abweichungen in den Details durchaus verständlich. Wir tun damit die Werke unserer Vorfahren weltweit als phantastische Erzählungen ab, einem Urteil dem ich mich nicht voreilig anschließen möchte. Warum sollte Plato, der sonst Wahrheitsgetreu berichtetet hat, gerade bei der Atlantissaga eine phantastische Erzählung verfasst haben? Warum berichten unsere Vorfahren auf der ganzen Welt einheitlich von Göttern? Haben sie auch verschiedene Namen und Gestalten, so haben sie doch eins gemeinsam; sie haben den Menschen gemacht. Vorgetragene Gedanken hierzu werden selten ernsthaft Diskutiert. Lieber verbannt man sie als lächerliche, unmöglich haltbare Theorien da es nicht in unsere heutige Weltanschauung hinein gehört. Wie war es mit dem heliozentrischen Weltbild? Hier mussten sogar Menschen ihr Leben lassen bis die Kirche endlich Schritt für Schritt klein beigab, obwohl schon in der Antike gelehrt wurde dass die Sonne der Mittelpunkt der Welt ist (Aristarch 300 v. Chr.). Wir wissen jetzt das dies nur eine Teilwahrheit war, aber das Verhalten der führenden Gruppen ist heute genauso wie damals; es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Deshalb geht es uns wohl jetzt ebenso, wenn wir den Berichten der Antike zur Folge, nach Beweisen einer leiblichen Existenz der Götter suchen. Dabei ist es erst einmal uninteressant ob die Götter irdischer oder außerirdischer Herkunft sind. Schauen wir uns die Ergebnisse der Genforschung an, so sind wir nicht mehr weit davon entfernt zu sagen "Kommt lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde" wie es der Gott der Bibel sagt. Das ist nach einem Atominferno auf der Erde, bei dem nur eine auserwählte Elite in einer Raumstation überlebt hat, ein durchaus denkbares Ereignis. Die ganze Geschichte würde wieder von vorne beginnen. "Es gibt nichts Neues unter der Sonne" heißt es an einer Stelle in der Bibel

    "Was gewesen ist dasselbe wird wieder sein, und was geschehen ist dasselbe wird wieder geschehen; es gibt nichts Neues unter der Sonne. Kommt etwas vor, von dem man sagen möchte: '' Siehe, dies hier ist etwas Neues! ” so ist es doch längst dagewesen in den Zeitläufen, die vor uns waren: es ist nur kein Andenken an die früheren Zeiten geblieben, und auch für die späteren, die künftig sein werden, wird kein Andenken übrigbleiben bei denen die noch später kommen werden." (Prediger 1:9-11)

 Oder wie man es bei Plato im Timaios Dialog lesen kann

     ".. schon manches mal und auf viele Arten ist die Menschheit vernichtet worden und wird auch wieder vernichtet werden, am gründlichsten durch Feuer und durch Wasser,..."

Betrachten wir die Ausführungen der Bibel zu den Themen Sintflut und Turmbau zu Babel können wir weltweit in den Überlieferungen der Völker die gleichen Erzählungen finden. Es handelt sich hier um ein Ereignis das nicht auf den Raum des Orient beschränkt ist. Oder aber es fand vor der Zerstreuung der Völker beim Turmbau zu Babel statt und wurde in den einzelnen Volksstämmen mit genommen und in den Überlieferungen weiter erzählt. Mit diesen beiden gravierenden Ereignissen ist in den Überlieferungen fast immer die Götterwelt verknüpft welche Maßnahmen gegen die Menschheit einleiteten um den ausufernden Ungehorsam oder die zu weit fortgeschrittenen Erkenntnisse zu eliminieren.
Jedenfalls sind wir heute schon so weit das wir Schweine mit Schafsköpfen machen könnten, wissen auch mehr über den Lauf der Gestirne. Oder bilden wir uns nur ein, dass wir weiter sind wie unsere Vorfahren? Wie sie die Pyramiden bauten, die Terrassen von Baalbek legten, wissen wir heute aber noch nicht. Von den Antiken Überlieferungen widmen wir der Bibel, so glaube ich, viel zu wenig Aufmerksamkeit. Ist sie doch ein legendäres Werk, von Gott diktiert, von Moses in Schwarzer Schrift auf Weisem Untergrund gesehen (mein Computer zeigt beim Hochfahren Weise Schrift auf Schwarzem Hintergrund). Sie birgt auch einige mathematische Geheimnisse die es noch zu lüften gilt. Eine Besonderheit welche nicht auf natürlichem Wege entstanden sein kann, ist ein von Rabbiner Weismandel um 1947 gefundenes Phänomen das als Bibelcode in die Geschichte eingegangen ist. Es haben sich jetzt Wissenschaftler damit beschäftigt, Computer zur Analyse eingesetzt und herausgefunden das dies kein Zufall ist, folge dessen als beabsichtigt gelten muss. Aber ebenso gibt es Gegenmeinungen mit Argumenten das alles nur auf statistischen Gesetzen beruht. Wer hat Recht? Zufall als auch Statistik folgt dem Kausalitätsgesetz, dem Gesetz von Ursache und Wirkung. So möchte ich die Frage stellen; wer hat die Bibel geschrieben? Die alten Juden mit Griffeln auf Tontafeln oder mit Feder auf Papyrus? Ich glaube nicht daran und werde an entsprechender Stelle meine Argumente darlegen. Es scheint wirklich ein Gott gewesen zu sein.

1.3 Wie sollte man nach Göttern suchen ?

Wenn wir, neugierig geworden nach den Göttern suchen, so ist erst einmal von Interesse herauszufinden wer sie waren, woher sie kamen und was sie eigentlich wollten. Dies mit unserer abendländischen Argumentation durch rationale Beweise nachzuweisen ist nur möglich, wenn wir etwas finden das wir Artefakte nennen. Möglicherweise hält man schon lange "den Beweis" in Händen, man weiß es nur noch nicht, oder anders gesagt einen unerklärlichen Fund in dieser Richtung zu interpretieren gilt als unsachlich. Der Bibelcode gehört dazu. Auch ruft man bei unerwarteten, bisher noch nicht bekannten Entdeckungen sofort eine undefinierbar 'Graue Eminenz' auf den Plan welche das Gefundene erst einmal vor der Öffentlichkeit abschirmt. Beispiel die Cheopspyramide und der Roboter von Gantenbrink. Aber auch bei den Texten von Qumran lief alles nicht so wie es bei einer seriösen wissenschaftlichen Arbeit zu erwarten gewesen wäre. Das auffinden von Truhen aus Metall durch Roger Lhomoy in der Templerburg bei Gisor ist ein weiteres Beispiel. Das Thema Götter gilt als abgeschlossen, eine Ergänzung oder Überarbeitung scheint nicht erforderlich. Heutzutage finden wir keine Götter auf Erden wie sie die Alten beschrieben. Die als solche behandelt werden sind aus Fleisch und Blut wie wir alle. Das da jedoch irgend etwas gewesen sein muss beweisen die vielen Texte der Vergangenheit. Es klingt seltsam in unseren Ohren wenn Ehrfurchtsvoll von den Göttern und ihren Taten gesprochen wird, wenn ihnen Rauch, Blut und selbst Menschen als Opfer dargebracht wurden. Dies sollte aber nicht davon abhalten einfach einmal Texte aus der Antike vorzunehmen, die Existenz der Götter als gegeben betrachten, und die Schriften auf ihre Aussagen hinsichtlich der Götter zu untersuchen. Dazu gliedern wir in Punkte, was für das Erste als wissenswerte Aussage von Interesse wäre. Dann nehmen wir Überliefertes aus der Vergangenheit und ordnen die darin enthaltenen Aussagen diesen Punkten zu. Es wäre Interessant zu wissen welches Bild sich dabei ergibt. Denkbare Punkte sind dabei:

           1. Wo ist der Wohnort der Götter, wo kamen sie her?
           2. Wo hielten sie sich auf als sie bei uns waren?
           3. Wie sahen sie aus, wie lebten sie?
           4. Wie ist das Verhältnis der Götter untereinander?
           5. Wie ist das Verhältnis zu den Menschen, was wollten sie von uns?
           6. Was benutzen sie für Technik?
           7. Was wollten sie auf der Erde?

Als überlieferten Text verwenden wir zum Beispiel den Bericht über den Krieg um Troja, Homers Ilias und Odysseus. Der Realitätsgehalt der Erzählung ist umstritten, gleichzeitig aber auch durch archäologische Funde hervorragend bestätigt. Es ist darin viel über die Götter geschrieben worden das aber als 'nicht Authentisch' deklariert wird. Den Berichten der Griechen stand man schon in der Antike skeptisch gegenüber, wie es ein ägyptischer Priester bei Plato ausspricht:

    "Den was auch bei euch (den Griechen) berichtet wird, wie einst Phaethon, der Sohn des Helios, den Wagen seines Vaters anschirrte und wie er dann, weil er nicht auf dessen Spur fahren konnte, alles auf der Erde verbrannte und selbst, vom Blitz getroffen, vernichtet wurde, das klingt, so wie ihr es erzählt, ganz nach einem Märchen; doch liegt schon etwas Wahres darin, nämlich die Abweichung der Gestirne, die am Himmel um die Erde kreisen,...".(Platon Timaios)

Dies Gespräch zwischen einem ägyptischen Priester und dem Griechen Solon, ist den Überlieferungen zur Folge etwa 420 vor Chr. geführt und 360 v. Chr. von Plato aufgezeichnet worden. Vor mehr als 2000 Jahren wies man bereits darauf hin, das man die griechische Mythologie nicht wörtlich nehmen sollte, in ihr aber ein wahrer Kern steckt. Vom ägyptischen Priester werden auch die Gründe dafür genannt, was wir aber hier nicht weiter verfolgen wollen, es würde zu sehr vom Thema abweichen.

Aristoteles hat einmal gesagt: "Nicht kann im Hirn sein, was nicht vorher durch die Sinne wahrgenommen wurde". Wenn Antike Werke pure Phantasien sind, müssen in den Gehirnen der Autoren Bilder entstanden sein die mit den Sinneseindrücken nichts gemein hatten. So sollten wir Homers Gedichte nicht einfach als pures Phantasieprodukt abtun, sondern davon ausgehen das in ihnen ein wahrer Kern steckt.
Erwähnenswert halte ich die Worte aus dem zweiten Teil der Atlantissaga, der Erzählung Kritias, die direkt das Thema dieser Arbeit berühren. Sie kennzeichnen das Verhältnis der Götter zu den Menschen und lauten:

    " Die Götter nämlich haben einst die ganze Erde gebietsweise durch das Los unter sich aufgeteilt, ohne das es dabei zu Streit kam. Es gäbe ja auch keinen vernünftigen Grund für die Annahme, dass die Götter nicht gewusst haben sollten, was einem jedem von ihnen zukam, oder dass die einen versucht hätten, durch einen Streit das für sich zu erwerben, von dem sie wussten, das es eher den anderen gebührte; denn durch die Lose der Gerechtigkeit erhielt jeder den Teil, der ihm lieb war, und diese Ländereien besiedelten sie, und als das geschehen war, taten sie wie Hirten mit ihren Herden: sie zogen uns (Menschen) auf als ihren Besitz und als ihre Pfleglinge, freilich mit dem Unterschied, dass sie dabei gegen die Leiber nicht leibliche Gewalt anwendeten, so wie die Hirten ihr Vieh mit Schlägen auf die Weide treiben, sondern sowie sich ein Lebewesen am besten Leiten lässt; ihnen vom Achterschiff aus die Bahn weisend, indem sie, nach ihren eigenen Gedanken, mit gütlichen Zureden wie mit einem Steuerruder die Seele beeinflussen; durch solche Führung lenkten sie das ganze menschliche Geschlecht.".

Diese Sätze, 2400 Jahre alt, hören sich an wie die modernsten Manipulationsmethoden, deren Benutzung die Werbung und Politik heutzutage kritisiert wird. Auch waren wir, den Worten zur Folge, das Eigentum der Götter, wobei jeder Gott seine Menschen selbst gemacht hat und auch verwaltete. "Den Samen dazu erhielten sie von der Göttin Ge (Erdgöttin) und Hephaistos", steht im ersten Teil (Timaios) der zitierten Atlantissaga geschrieben. Auch ist im Text eine eindeutige Zeitangabe zu diesem Ereignis, dem Aufbau der Stadt Athen durch die Götter, nämlich 9000 Jahre vor diesem Gespräch. Das wäre also für uns vor 11500 Jahren. Wenn die gelegentlich zitierte Zahl zur periodischen Wiederkehr der Götter in einem Zeitraum von 12000 Jahren richtig ist, müsste es bald soweit sein.
Ist von den Göttern nichts übergeblieben als einige Texte und Bauten die ihnen gewidmet waren? Haben sie uns nichts persönliches hinterlassen, quasi als Andenken an ihren Besuch? Oder sind sie heute noch existent und leben in einer für uns nicht sichtbaren Dimension, einer der 10 Dimensionen unserer Stringswelt? Oder gibt es sie wirklich nicht?
Die schriftlichen Überlieferungen sind von Menschenhand, die Bauten haben Menschen errichtet sagt man. Aber sind sie nicht Weltweit die Wirkung einer Ursache? Was hat die Menschen dazu bewogen ihnen Tempel zu bauen? Warum haben sie große schriftliche Abhandlungen über sie verfasst?
Fragen über Fragen, aber keine befriedigende Antwort. Nun aber wird der Bibelcode publik. Man hört es nicht gern, aber er ist nachweisbar. Noch ist sein Geheimnis nicht vollkommen gelüftet. Das bisher Veröffentlichte lässt nur eine Suche nach Informationen zu bei der die Interpretation eine besondere Rolle spielt, der Text ist noch nicht im Klartext lesbar. Der Liebe Gott macht keine Kreuzworträtsel, wurde einmal gesagt (Einstein). Dem möchte ich mich anschließen. Es gilt also das Geheimnis der Codierung zu entschlüsseln. Daran sind viele beteiligt, auch Geheimdienste. Von denen können wir leider nicht erwarten das ihre Ergebnisse veröffentlicht werden. Humanwissenschaften sind die einzigen wo wir erfahren könnten wie der Code zu knacken ist, und was darin geschrieben steht. Aber jeder ist dazu aufgerufen an der Herausforderung, den Mechanismus der Verschlüsselung zu erkennen, mitzuarbeiten. Es wird nur Einer sein der die Lösung findet, den zündenden Gedanken hat.

    "Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu lösen?[....] Siehe der Löwe aus dem Stamme Juda, die Wurzel Davids, hat überwunden (= den Sieg errungen), um das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen." (Offenbarung 5:5)

So liest man im Neuen Testament. In den weiteren Seiten dieser Homepage möchte ich mich zum einen mit einer Analyse der homerischen Epen befassen, und in einem andren Abschnitt einiges über den Bibelcode zusammengetragenes, in komprimierter Form darstellen.
          

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